Der neue Haufe Digital Guide Real Estate 2019 ist da!

Der neue Haufe Digital Guide Real Estate 2019 ist da!

„Wer kennt sich heute eigentlich noch aus? Die Prozesse in den Unternehmen werden immer komplexer. Und der Geschäftsmodelle werden mehr und mehr. Wenn also scheinbar immerwährende immobilienwirtschaftliche Möglichkeiten, die Renditen zu optimieren, sich grundlegend ändern, wenn erlernte Arten, sein Geld zu verdienen, nicht mehr funktionieren, und wenn die Suche nach neuen Gewinnquellen auch einen ganz neuen Spürsinn verlangt – dann spätestens wird es Zeit, neugierig zu sein und über den Tellerrand seines eigenen Business hinauszuschauen.“ Jörg Seifert, Chef vom Dienst „Immobilienwirtschaft“

Informieren Sie sich im Digital Guide Real Estate 2019 über die mannigfaltigen Anbieterthemen und vieles mehr.

Quelle: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Immobilienwirtschaft

Das Bewusstsein für Datenstandards nimmt zu

Das Bewusstsein für Datenstandards nimmt zu

„Die gif hat vor kurzem ihren Standard für Datenräume veröffentlicht. Doch ein solcher Standard ist nur die halbe Miete. Erst wenn möglichst viele in der Branche dabei mitmachen, könnte das Verwalten von immobilienrelevanten Dokumenten deutlich einfacher und schneller werden als bisher.“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

(Vgl. Immobilien Zeitung, Ulrich Schüppler)

Nach etwas mehr als einem Jahr Arbeit: Die neue gif-Richtlinie ist da – „Standard zum Aufbau eines Immobiliendatenraums und -dokumentenmanagement-Systems 2.0“

gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

Nach etwas mehr als einem Jahr Arbeit: Die neue gif-Richtlinie ist da – „Standard zum Aufbau eines Immobiliendatenraums und -dokumentenmanagement-Systems 2.0““Die Datenstandards sind da, werden aber oft nicht umgesetzt“

The guideline is also available in English – the article only in German.

Bereits im Jahr 2015 veröffentlichte die gif einen Musterindex für Immobiliendatenräume. Nach mehreren Monaten Arbeit wird nun die neue gif-Richtlinie, inklusive Success Stories, zum Aufbau und Austausch von Immobiliendatenräumen am 21.05.2019 in Frankfurt am Main präsentiert. Diese hat die Schaffung einer einheitlichen Klassifizierung von Dokumenten in Bestands- und Verkaufsdatenräumen sowie Dokumentenmanagement-Systemen zum Ziel.

Laut Dr. Stephan Seilheimer, Leiter der gif-Kompetenzgruppe Datenmanagement, haben die großen Marktteilnehmer Deka Immobilien, HIH Gruppe, Patrizia Immobilien AG sowie die Union Investment nicht nur zur Gestaltung der neusten Version 2.0 beigetragen, sondern auch durch Success Stories bestätigt, dass von der Richtlinie bereits Gebrauch gemacht wird.

Dominik Brunner, stellvertretender Leiter der gif-Kompetenzgruppe sowie Leiter der RICS-Regionalgruppe München, fügt hinzu: „Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung im Bereich der Datenraumanbieter und Dokumentenmanagement-Systeme ergeben sich neue Möglichkeiten der Datenhaltung sowie des Daten- und Dokumentenaustausches“.

Die neue Richtlinie steht im gif-Onlineshop zum Download bereit.

Quelle: gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

Dominik Brunner im Interview mit der Immobilien Zeitung

Dominik Brunner im Interview mit der Immobilien Zeitung

„Die Datenstandards sind da, werden aber oft nicht umgesetzt“

Dominik Brunner, Managing Partner beim IT-Dienstleister Arelio, sieht vor allem die Immobilienbranche selbst in der Pflicht, bestehende Standards auch anzuwenden.

Immobilien Zeitung: Herr Brunner, woran liegt es, dass die Immobilienbranche bei der Umsetzung der Digitalisierung so langsam vorankommt?
Dominik Brunner: Der Branche geht es im Moment zu gut. Solange sich akute Probleme im Arbeitsablauf einfach dadurch lösen lassen, mehr Geld in die Hand zu nehmen, sieht niemand die Notwendigkeit für echte Veränderungen. Die Finanzkrise vor zehn Jahren war mit Blick auf den technischen Wandel eine gute Zeit, weil plötzlich für Asset-Manager der Druck da war, strukturiert zu arbeiten und zu belegen, was sie da genau tun. Ich denke, dass sich die Investitionszyklen verkürzen und uns zunehmend die Fachkräfte fehlen werden. Damit rücken Themen wie die Digitalisierung stärker in den Vordergrund, da sich dadurch Arbeitsprozesse viel effizienter strukturieren lassen.

Um das vollständige Interview zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Zertifizierung der ARELIO GmbH mit dem Qualitätssiegel „Regulated by RICS“

Zertifizierung der ARELIO GmbH mit dem Qualitätssiegel „Regulated by RICS“

Die ARELIO GmbH erhielt das internationale Qualitätssiegel „Regulated by RICS“!

Zu den Hauptaufgaben der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) zählt neben der Regulierung und Förderung des Berufsstandes auch die Aufrechterhaltung hoher Standards in der Ausbildung sowie Berufsausübung. Des Weiteren setzt sich der britische Berufsverband für den Schutz der Kunden und Verbraucher durch Einhaltung eines strengen Verhaltenskodex ein und hat außerdem die unparteiische Beratung, Analyse und Orientierung zum Ziel.

Mit der Firmenzertifizierung „Regulated by Rics“ wird potenziellen Kunden bestätigt, dass sie auf hohe Servicestandards vertrauen können. Weiterhin soll auf den Immobilienmärkten mehr Transparenz geschaffen und erhöhtes Kundenvertrauen gewonnen werden.

Erforderliche Kriterien für das Gütesiegel „Regulated by RICS“ bilden die strikte Einhaltung des Kodex (RICS Rules of Conduct for Firms) und der RICS-Standards. Zudem müssen ein formelles Beschwerdemanagement und eine Berufshaftpflichtversicherung eingeführt sowie die jährliche Weiterbildung (Professional Development, CPD) sichergestellt werden.

Auch die ARELIO GmbH glänzt mit Professionalität und Qualität in der Immobilienbrache und erfüllt alle Bedingungen, die zur RICS-Zertifizierung erforderlich sind. Nun wurde der beträchtliche Einsatz mit der international hoch angesehenen Auszeichnung „Regulated by RICS“ belohnt, welche für weltweite Anerkennung der Qualität und Kompetenzen steht.

MIPIM Proptech Europe – magische Zahlen und mehr

MIPIM Proptech Europe – magische Zahlen und mehr

33 ist nicht nur die Telefonvorwahl für Frankreich – sondern auch das immer wieder genannte Durchschnittsalter der Besucher der MIPIM Proptech Europe, oder -von den Foundern immer gerne stolz verkündet- des jeweils betreffenden Proptechs (Zufall kann das nicht sein). Wenn wir schon bei Zahlen sind – fast schon traditionell ist bei der MIPIM der eher lockere Umgang mit Besucherzahlen – 1500 sind angekündigt – die, auf Augenschein basierende Schätzungen bewegen sich zwischen 500 und 800. Trotzdem ist dies eine interessante Veranstaltung. Ins Erkenntnisportfolio gelangten neben „Klassikern“ kleine, bewegliche Anbieter, die kosten- und zeiteffizient beitragen können (ohne dabei sofort das Gesamtgeschäft zu beeinträchtigen). Zahlreiche „Copycats“ waren auch dabei – aber auch eher etablierte Anbieter, die erstaunlicherweise auf Nachfrage zu einer Kennzahl wie z.B. WALT eher einsilbig reagierten. Dafür wird bei den angeblich nicht so erfahrenen dann nicht nur WALT genannt und gezeigt, sondern auch der Wissenshorizont mit WALB erweitert. Das who-is-who der französischen Real Estate IT Szene ist auch (als Besucher) da – so können die beiden Tage gut effizient genutzt werden. Und wenn es mal nicht effizient sein sollte, ist – das ist ja bei der MIPIM auch traditionell – für ein illustres Rahmenprogramm gesorgt – die Location passt ja….

Deutsch-Französicher Proptech Empfang:

Opening Party (Rive Gauche)

How to trap an autonomous vehicle:

Der neue Haufe Real Estate Software Guide 2018 ist da!

Der neue Haufe Real Estate Software Guide 2018 ist da!

Multidimensionale Verzeichnisstrukturen für Immobilien-Datenräume klingt vielleicht nicht so aufregend wie selbstfliegende Drohnen. Was das ist und warum wir Immobilisten das brauchen und auch bald bekommen wird im Fachartikel der gif e.v. im aktuellen Haufe Real Estate Software Guide ausgeführt.

Zum Fachartikel

Quelle: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Immobilienwirtschaft

Regatta – Business Cup 2018

Regatta – Business Cup 2018

Mobiles für die Immobilienwirtschaft? Teamgeist, Taktik, Technik. Drei Elemente, die (neben anderen) für den Regattasport ebenso wichtig wie für die Projektarbeit sind. Sehr gerne unterstützten wir deshalb das Coriolis Sailing Team beim Businesscup 2018 im Mai Kroatien  Für den 3. Platz in der stärksten Klasse (Bavaria 41S mit Spi) hat es gereicht – ein beachtlicher Erfolg! Der Spaß Faktor sei zugegeben – aber, wie Mensch, Gerät und Maschine unter Anspannung funktionieren und ein abgestimmtes Tuning von Einzelteilen dann doch den Erfolg bringt, ist doch immer wieder für den täglichen Einsatz hier bei uns am „Festland“ lehrreich!

Oxford Real Estate Conference 2018!

Oxford Real Estate Conference 2018!

Eine Möglichkeit, mal über den Tellerrand zu sehen? Die Oxford Real Estate Conference! 2018 stand diese Veranstaltung unter dem Titel „Innovation in the Real Estate Industry“. Das wäre hierzulande ja inzwischen nicht unbedingt die erste Konferenz dieser Art – aber da das Format auch in der Vergangenheit interessante – noch nicht bekannte (!) – Impulse gab, war es dann doch einen Besuch wert. Die Pointe an diesem Tag? Einem Vortragssaal durchmischt von Postgrads, VCs (Faisal hat inzwischen schon eine ganze Truppe dabei) und senior professionals stellten Andrew Baum und Rob Bould nach einer kontroversen Paneldiskussion die Frage: „is change overrated“? Mehr als 90% votierten mit JA.

„Digitalisierung“ ist das, was früher „Nachhaltigkeit“ war

„Digitalisierung“ ist das, was früher „Nachhaltigkeit“ war

Kommentar „Digitalisierung: Mut zum Experiment!“ in der Immobilienzeitung vom 28.9.2017

Sind Sie schon am Sortieren der Expo-Termine? Bei Veranstaltungen mit der Silbe „tech“ oder „Digitalisierung“ im Titel haben Sie die Wahl aus 24 Stück. Zur Erinnerung: 2016 waren es erst elf Termine, 2014 nur drei. Genauso lief es einst mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“. Einem bewährten Gedanken folgten Jahre der Aufregung, dann die Etablierung.

Einem klassischen Muster folgt auch die momentane Abwehrhaltung – zerreden wir es mal. Eine Konferenz hier, eine „Initiative“ dort und natürlich viele Studien, die belegen, dass – ja was eigentlich? Jeff Bezos hat wohl kaum sicherheitshalber mal eine Studie anfertigen lassen, bevor er aus seiner Garage heraus die ersten Bücher verkaufte. Ebenso fing er mit seinen Amazon Web Services (diese Sparte generiert inzwischen übrigens mehr als 70% des Konzerngewinns) auch nicht an, indem er unzählige Konferenzen zum Thema Cloud Computing besuchte – er hat es einfach mal ausprobiert.

Es ist schon leichter, über selbstbauende Gebäude und Blockchain-Grundbücher zu diskutieren, statt einfach etwas Winziges konkret zu wagen. Die Initiatoren auch kleiner Ideen sehen sich mit der bekannten Phalanx aus Bedenken „was, wenn das nicht funktioniert“, „das kostet so viel“ und „das müssen wir mal erst mit allen abstimmen“ konfrontiert.

Manchmal braucht es doch wirklich nur ein Quäntchen Mut. Z.B. kann man heute Daten zu Wertgutachten oder zu operativem Property-Management standardisiert austauschen. Die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung hat die Formate dazu definiert und erste größere Häuser setzen dies schon effizienzfördernd ein – warum nicht auch mehr mittlere und kleine?

Noch erleben wir die Spätphase des Digitalisierungs-Hypes. Bald wird aber die Entwicklung von mehr Teilnehmern tatsächlich angenommen und Resultate, z.B. die erwähnte Effizienzsteigerung, liefern. Der Rest der Branche rüstet dann im Versuch, Schritt zu halten, hastig nach. Und dann folgt unser tägliches Tun ganz einfach den Prinzipien der Digitalisierung.

Wer wirklich mit der Zeit gehen möchte, sollte also nicht vor lauter Angst vor Fehlern vorsichtshalber mal nichts tun. Den großen allheilbringenden Wurf (zum Nulltarif, natürlich) gibt es sowieso nicht. Statt über große Schritte zu reden, lieber kleine Schritte gehen. Dann können Sie wagemutiger sein, Fehler begehen und den Kurs korrigieren. Dieser agile Ansatz hat sich auch im modernen Projektmanagement durchgesetzt – Sie kommen letztendlich schneller voran.

DCF – Eine kurze Einführung in die Immobilie als Investmentobjekt

DCF – Eine kurze Einführung in die Immobilie als Investmentobjekt

Artikel im Blog der „Real Estate Lounge“.

Zeiten niedriger Zinsen bieten sich neben Aktienhandel und Fonds vor allem Immobilien als Investmentobjekte an. Sie versprechen eine gut berechenbare Rendite und sind direkter kontrollierbar als Geldgeschäfte an der Börse.

Die Bestimmbarkeit der Rendite ist leicht gesagt, aber oft schwer umgesetzt. Denn in die Berechnung fließen unterschiedliche Faktoren ein, die teilweise in einem komplexen Zusammenspiel stehen. Eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung reicht für eine langfristige Abwägung nicht aus.

Gleichzeitig ist diese Berechnung aber zum frühestmöglichen Zeitpunkt nötig. Erst, wenn Sie ein Gefühl dafür bekommen, ob sich die Investition in eine Immobilie als Geldanalage lohnt, sollten Sie weiteren Aufwand betreiben.

Was ist ein angemessener Preis für eine Immobilie

Wie bestimmt man einen angemessenen Preis für eine Immobilie? Dieser vermeintlich erste Schritt steht sicherlich auf der „Ausgaben“-Seite einer einfachen Rechnung. Tatsächlich muss er sich aber aus den Einnahmen, mit denen Sie planen möchten, ergeben. Denn ein angemessener Preis ist der, der sich langfristig rentiert – basierend auf allen Kostenfaktoren.

Für gewöhnlich kommen die meisten Anleger in zwei bis drei Schritten zu einem Preis, wobei wir – das vorweg – gleich vor allem auf den dritten dieser Punkte und seine besondere Bedeutung eingehen werden.

  1. Für erfahrene Marktteilnehmer ist das Bauchgefühl meist ein guter Ratgeber. Je mehr Sie sich schon mit der Branche beschäftigt haben, um so besser wird Ihre „Intuition“. Erscheint Ihnen ein Preis verdächtig niedrig oder unangemessen hoch, sollten Sie diesen Eindruck nie ignorieren. Erfragen Sie die Gründe und Sie haben eine gute Grundlage an Informationen über die Immobilie.
  2. Berücksichtigen Sie kaufmännische Entscheidungen während sich die Immobilie in Ihrem Eigentum befindet. Welche Ausgaben müssen Sie einplanen, welche Einnahmen können Sie berechnen? An dieser Stelle kann die Auflistung noch dem erwähnten einfachen Schema von Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen folgen.
  3. Spätestens bei der Besprechung mit Dritten – Banken, Co-Investoren etc. – sollte ein strukturierter Businessplan vorliegen. Für die Zahlen, die Sie hier präsentieren und verwenden müssen Sie einen Schritt weitergehen, als auf Ihr Gefühl oder Subtraktionsrechnungen zu vertrauen.

Wie erwähnt: Die ersten beiden Punkte sollen in diesem Artikel nicht im Vordergrund stehen. Das liegt daran, dass es bereits etablierte Hilfsmittel gibt. Standardisierte Kennzahlen finden Sie beispielsweise im Kennzahlenkatalog der gif (Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.) oder in Publikationen wie „100 Immobilienkennzahlen“. Diese können Sie als Referenz benutzen und Ihre eigenen Überlegungen damit stützen.

Eine Immobilie ist eine Investition über die Zeit

Zunächst klingt diese Überschrift sehr banal: Welche Investition zahlt sich bitteschön sofort aus? Anders als bei festverzinsten Anlagen beispielsweise ist die Zeit bei Immobilien aber nicht nur ein Faktor, der den Gewinn steigen lässt, sondern auch Kosten und Abzüge. Und anders als bei Aktiengeschäften sind diese Ausgaben wesentlich planbarer.

Planbar bedeutet allerdings nicht „einfach“. Das Element Zeit und die verschiedenen Aspekte der Planung machen das strukturierte Vorgehen einer Investition in Immobilien zu einem vergleichsweise komplexen Unterfangen.

Eine Binsenweisheit: Man soll das Fell des Bären nicht zerteilen, bevor er erlegt ist. Die gilt im Investment nicht immer, aber natürlich macht es einen Unterschied, ob Sie eine Ausgabe direkt durch liquide Mittel gegenfinanzieren können oder nicht.

Für einen sinnvollen Überblick über Ihre Geldmittel, der die Dimension Zeit berücksichtigt, hat sich ein sogenannter Cashflow Worksheet als Mittel der Wahl etabliert. Darin erkennen Sie auf der y-Achse (vertikal) die Art des Zahlungsstroms und auf der x-Achse (horizontal) die Zeit – ein gutes Mittel zur Übersicht, welches Sie beispielsweise in folgendem Diagramm erkennen können:

Keine vollständige Berechnung ohne Abzinsung

Abzinsung ist für viele Anleger ein Begriff, den Sie entweder irgendwann mal gehört und überblickt, aber dann aus ihrem Bewusstsein verbannt haben. Oder ein Thema, das ihnen völlig neu ist. Dieses relative Schattendasein, das wichtige Werkzeuge zur Bestimmung einer Anlage heute fristen, ist kein Indikator für ihre Bedeutung.

Steigen wir mit einem Beispiel ein, das selbst Privatanleger von ihren Banken bekommen und verstehen müssen: Durch die Inflation verliert ihr Geld an Wert – auch wenn betragsmäßig „das Gleiche“ auf dem Konto liegt. Dieser Wertverlust muss bei der Planung einer Investition berücksichtigt werden. Ein Sparziel von 10 000 Euro in 10 Jahren wird vielleicht erreicht, ohne dass der damit verbundene Wunsch in 10 Jahren mit diesem Betrag noch erfüllt werden kann.

Ähnlich sieht es beim Vergleich von Anlagen aus. Der Ertrag aus einer Anlage, beispielswiese der Investition in eine Immobilie, ist relativ zu sehen. Wie hoch ist er tatsächlich verglichen mit einer alternativen Anlage? Eine feste Anlage zu 2 % jährlichen Zinsen als Alternative bedeutet, dass damit 102 000 €, die ich in einem Jahr haben werde, heute „nur“ einen Wert von 100 000 € haben. Diese Berechnung vernachlässigt noch die Inflation, aber Sie erkennen zunächst die Idee. Verfolgen Sie diesen Gedanken über längere Zeit: In den nächsten paar Jahren können Sie vielleicht mit einer recht niedrigen, einfachen Verzinsung rechnen, aber für eine langfristige Anlage müssen Sie auch die sich ändernden Zinssätze berücksichtigen. Wenn die Niedrigzinsphase in einigen Jahren endet, ändert sich auch der Wert einer Investition von heute.

Warum auch für Sie der Discounted Cashflow Forecast relevant ist und was er bedeutet

Bis hierhin klingt dieser Artikel vielleicht wie ein Plädoyer dafür, dass Sie Ihren Taschenrechner rausholen und sich einige Tage einschließen, um komplexe Berechnungen vorzunehmen. Hier kommt gleich auch noch der passende Name dazu: Discounted Cashflow Forecast, oder kurz DCF. So heißt diese Methode der Abzinsung, die Sie natürlich mit unterschiedlichen Einflussfaktoren oder Vergleichswerten vornehmen können.

Meist war sie bisher tatsächlich größeren Unternehmen vorbehalten, die jemanden einstellen konnten, der sich ausführlich damit beschäftigen konnte, die Vergleiche zu unterschiedlichen anderen Anlagen vorzunehmen.

Tatsächlich ist sie aber längst auch für kleinere Anleger ein relevanter Punkt geworden – nicht zuletzt dank Tools, mit denen diese Berechnung wesentlich zugänglicher geworden ist (wie z.B. ARELIO-DCF). Das ist gerade für Immobilien ein unschätzbarer Vorteil für kleinere Anleger.

Eine Berechnung mit DCF hilft, eine Immobilienanlage auf die Sicherheit der Investition hin zu überprüfen. Damit stellen Sie sich in erster Instanz selbst der tatsächlichen Finanzlage: Wie sehr basiert Ihre Investitionsidee auf Hoffen und Wünschen statt kühlem Berechnen? Egal ob Ihr Bauchgefühl bereits sehr trainiert ist oder noch nicht: Wie genau können Sie aus dem Kopf den aktuellen Barwert einer Anlage bestimmen? Wissen Sie, was der Ertrag einer Immobilie in einigen Jahren „wert“ sein wird? Ein DCF hilft, diesen Wert zu berechnen, indem alle Zahlungsströme abgezinst und aufaddiert werden.

Und die Berechnung ist natürlich eine hervorragende Grundlage für Gespräche mit anderen Investoren. Sie wissen selbst, worauf Sie sich einlassen und präsentieren eine überdachte Geldanlage. Arbeiten Sie sich weiter von der ersten Bierdeckelkalkulation über Recherchen in anerkannten Standards zur Immobilienbewertung bis hin zum Discounted Cashflow Forecast.

ARELIO-DCF ist live

ARELIO-DCF ist live

Nach mehreren erfolgreichen Testrunden ist es nun soweit: ARELIO-DCF is live und für jedermann verfügbar (zur Registrierung). Leicht, nachvollziehbar und schnell – sozusagen im Handumdrehen können DCF Modelle für Einkäufer, Verkäufer, Vermittler, Finanzierer oder Projektentwickler erstellt werden. Die Motivation „mehr als ein Bierdeckel – weniger als ein Firmen-ERP“ wird hier erläutert. Ein kleines Glossar der verwendeten Berechnungsgrundlagen findet man auf „Kalkulatorik“ .  

Neben den, im Video gezeigten Funktionen wurde Ende August ein paar neue Schmankerl eingeführt:

  • Mit dem „Mietvertragsverlängerer“ können mehrere Anschlussmietverträge mit einem Klick erstellt werden. Die Leerstandsdauer und auch die Neuvermietungskosten müssen nur einmal angegeben werden. Die neuen Mietverträge und die Kostenpositionen werden auf Knopfdruck automatisch erzeugt.
  • Kosten abhängig vom Mietumsatz können angegeben werden (z.B. Asset Management Fee).
  • Kosten abhängig vom Gewinn können angegeben werden (z.B. Steuern).
  • Liquidität wird angezeigt.
  • Erwerbsnebenkosten können einzeln aufgeführt werden.
  • Flächen können quadratmeterweise abverkauft werden. Das eignet sich gut für Projektentwickler, ist aber besonders charmant für Aufteiler, da eine Mixtur aus Vermietung, Leerstand (z.B. für Maßnahmen) und Verkauf möglich ist.

Das Produkt wird kontinuierlich weiterentwickelt – siehe dazu auch die Produktpipeline.

Was der Turmbau zu Babel mit IT für die Immobilienwirtschaft zu tun hat, …

Was der Turmbau zu Babel mit IT für die Immobilienwirtschaft zu tun hat, …

wird im Real Estate Software Guide 2017 von Haufe ausgeführt. Der Turmbau zu Babel scheiterte bekanntlich an der Vielzahl der genutzten Sprachen. Die Immobilienwirtschaft braucht eine gemeinsame Sprache. So kann Standardisierung beim Datenaustausch die Grundlage für eine gemeinsame digitale Infrastruktur schaffen…   Lesen Sie hier den Artikel, den ich zusammen mit Dr. Stephan Seilheimer verfasst habe…   [hier]

Die Erfolgsstory der Datenstandards der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

Die Erfolgsstory der Datenstandards der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V.

Eine Grundlage für effiziente Real Estate IT, aber auch für die momentan viel gerühmten Proptechs ist eine einheitliche Daten-Infrastruktur, an der neue Tools leicht und standardisiert „andocken“ können. Die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. nimmt sich dieses Themas seit 2010 in der Kompetenzgruppe Real Estate IT – Datenmanagement ernsthaft an – und das erfolgreich (und zwar nicht erst, seit „Digitalisierung“ in aller Munde ist)!

Sei es der „Klassiker“ des Datenaustausches zwischen AM und PM (zum Einsatzbericht) , der Austausch von Wertgutachten oder der Datenaustausch zwischen Dach- und Zielfonds. Durch die Zusammenarbeit von IT Anbietern, der Wissenschaft und Anwendern ist gewährleistet, dass praxisnahe Lösungen erarbeitet werden – gleichzeitig aber Bedacht auf eine, leicht für alle anwendbare Lösung gelegt wird.

Im internationalen Rahmen wurde die IREDEC gegründet, in welcher mehrere internationale  Organisationen zusammenarbeiten, um den Immobilien Datenaustausch auch international zu normieren. RICS, IPF, OSCRE, REDEX und gif sind hier schon dabei.

Mehr aus meinen Real Estate-Assets rausholen? Mit dem Target Operating Model und dem richtigen IT Ansatz…

Mehr aus meinen Real Estate-Assets rausholen? Mit dem Target Operating Model und dem richtigen IT Ansatz…

In den vergangenen Jahren sind Leistungen des Immobilien Asset Managements im erheblichen Umfang an externe Partner vergeben worden. Historisch gewachsene und weit verzweigte Dienstleisterstrukturen institutioneller Investoren wurden zusammengefasst und vorwiegend bei großen externen Anbietern konsolidiert.

Dieser Trend wird sich fortsetzen und die Auslagerung weiterer Leistungen aus dem Middle Office mit sich bringen. Angesichts der operativen Risiken bieten innovative Software-Tools eine Lösung für die Etablierung nachhaltiger Prozesse.

Lesen Sie den vollständigen Artikel.